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Für Kundinnen

Welches Wimpern-Styling passt zu meiner Augenform? Cat Eye, Dolly, Squirrel & Co.

Cat Eye, Dolly, Squirrel, Natural oder Eyeliner? So findest du das Wimpern-Styling, das zu deiner Augenform passt, auch bei Schlupflidern und runden Augen.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von Glimpii geprüft.

Cat Eye, Doll Eye, Squirrel: Auf Instagram und Pinterest klingen die Namen nach Geheimsprache. Dahinter steckt aber eine einfache Frage. Wo sitzen die längsten Wimpern? Hier bekommst du die fünf Stylings erklärt, eine Tabelle nach Augenform und die Antwort darauf, warum derselbe Look bei zwei Stylistinnen verschieden aussehen kann.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Styling sagt, wo die längsten Wimpern sitzen: innen, in der Mitte oder außen. Die Technik sagt, wie viele Extensions auf eine Naturwimper kommen.
  • Länge außen streckt das Auge, Länge in der Mitte öffnet es. Daraus ergibt sich, welches Styling zu welcher Augenform oft passt.
  • Die Augenform ist ein guter Anfang. Länge, Stärke und Schwung beurteilt deine Stylistin im Termin an deinen Naturwimpern.

Styling oder Technik: der Unterschied

Das Styling einer Wimpernverlängerung beschreibt, wo die längsten Wimpern sitzen, also innen, in der Mitte oder außen. Die Technik beschreibt, wie viele Extensions auf eine Naturwimper kommen, etwa Classic (1:1) oder Volumen. Beides lässt sich kombinieren, zum Beispiel ein Cat Eye in Classic-Technik.

Die Techniken Classic, Hybrid und Volumen erklärt der Artikel Welcher Wimpern-Look passt zu mir?. Hier geht es um den Verlauf der Länge über dein Auge.

Für die Skizzen unten ist das Auge in Zonen geteilt, vom Innenwinkel (Zone 1) bis zum Außenwinkel. Jeder Balken steht für eine Zone, seine Höhe für die Länge im Verhältnis zu den anderen. Alle fünf Skizzen haben denselben Maßstab, du kannst sie also direkt vergleichen.

Die fünf Stylings im Überblick

Natural: gleichmäßiger, sanfter Verlauf

Skizze nach der Glimpii-Mapping-Vorlage Natural: ein Balken je Zone, die Höhe zeigt die Länge im Verhältnis.

Beim Natural-Styling steigt die Länge vom Innenwinkel sanft an, erreicht ihren höchsten Punkt kurz hinter der Augenmitte und fällt nach außen leicht ab. Die Unterschiede zwischen den Zonen sind klein. Das Ergebnis sieht aus wie besonders volle eigene Wimpern.

Wirkung: frisch, wach, alltagstauglich. Passt oft zu: fast jeder Augenform und zu allen, die zum ersten Mal Extensions tragen. Wer es noch dezenter mag, wählt statt Schwarz ein Braun. Das wirkt weicher, besonders bei hellen Haaren und Brauen.

Dolly (Doll Eye): längste Wimpern in der Mitte

Skizze nach der Glimpii-Mapping-Vorlage Dolly: ein Balken je Zone, die Höhe zeigt die Länge im Verhältnis.

Beim Dolly- oder Doll-Eye-Styling sitzen die längsten Wimpern in der Mitte über der Pupille. Das öffnet den Blick und lässt die Augen größer und wacher wirken. Zu beiden Seiten werden die Wimpern gleichmäßig kürzer.

Wirkung: rund, offen, verspielt. Passt oft zu: schmalen, weit stehenden oder tief liegenden Augen.

Cat Eye: die Länge steigt nach außen

Skizze nach der Glimpii-Mapping-Vorlage Cat Eye: ein Balken je Zone, die Höhe zeigt die Länge im Verhältnis.

Beim Cat Eye werden die Wimpern vom inneren Augenwinkel nach außen immer länger, bis ins äußere Drittel. Ganz außen laufen sie in ein, zwei Zonen weich aus. Das streckt das Auge optisch in die Breite und wirkt elegant. Von allen fünf Stylings hat das Cat Eye den größten Unterschied zwischen kürzester und längster Zone.

Wirkung: elegant, mandelförmig, ausdrucksstark. Passt oft zu: runden und eng stehenden Augen. Bei hängenden Augenwinkeln oder Schlupflidern kann ein starkes Cat Eye den Blick dagegen schwer wirken lassen.

Squirrel: höchster Punkt vor dem äußeren Winkel

Skizze nach der Glimpii-Mapping-Vorlage Squirrel: ein Balken je Zone, die Höhe zeigt die Länge im Verhältnis.

Beim Squirrel-Styling liegt der höchste Punkt kurz vor dem äußeren Augenwinkel, ganz außen werden die Wimpern wieder etwas kürzer. So wirkt der Blick angehoben, ohne nach unten gezogen zu werden.

Wirkung: angehoben, lebendig. Passt oft zu: hängenden Augenwinkeln, viele Stylistinnen empfehlen es dort. Auch bei runden Augen funktioniert es gut.

Eyeliner: dichter Wimpernkranz mit Lidstrich-Effekt

Skizze nach der Glimpii-Mapping-Vorlage Eyeliner: ein Balken je Zone, die Höhe zeigt die Länge im Verhältnis.

Das Eyeliner-Styling folgt einem ähnlichen Verlauf wie das Squirrel, setzt aber auf Dichte am Wimpernkranz. Die Wimpern sitzen so eng, dass am Ansatz eine dunkle Linie entsteht, als hättest du einen Lidstrich gezogen. Dafür wird oft mit Volumen oder Hybrid gearbeitet.

Wirkung: betont, grafisch, ohne Make-up fertig. Passt oft zu: allen, die morgens keinen Lidstrich mehr ziehen wollen. Die Wahl des Verlaufs folgt dabei denselben Regeln wie beim Squirrel.

Welches Styling zu welcher Augenform passt

Die Tabelle ist eine Orientierung, keine Regel. Zwei Augen derselben Form können trotzdem verschieden reagieren, weil Lid, Wimpernwuchs und Brauen mitspielen.

AugenformOft passendEher vorsichtigWarum
Mandelförmigfast alle Stylingskaum EinschränkungenDie ausgewogene Form verträgt jeden Verlauf.
RundCat Eye, Squirrelsehr viel Länge in der MitteLänge außen streckt das Auge, Länge in der Mitte betont die Rundung.
SchmalDolly, Naturalsehr starkes Cat EyeLänge in der Mitte öffnet das Auge in die Höhe.
Eng stehendCat Eye, Squirrelviel Länge am InnenwinkelBetonung außen lässt die Augen weiter auseinander wirken.
Weit stehendDolly, Naturalsehr starkes Cat EyeBetonung zur Mitte holt den Blick zusammen.
SchlupfliderDolly, sanftes Squirrel, mehr Schwungsehr lange Wimpern ganz außenAußen verschwinden lange Wimpern leicht unter der Lidfalte.
Hängende AugenwinkelSquirrelstarkes Cat EyeSquirrel hebt den Außenwinkel, viel Länge ganz außen zieht ihn nach unten.
Nach oben zeigende AugenwinkelDolly, Naturalstarkes Cat EyeDer Winkel steigt schon von selbst, ein Cat Eye verstärkt das noch.

Sonderfall Schlupflider und hängende Augenwinkel

Bei Schlupflidern liegt eine Hautfalte über dem beweglichen Lid. Sehr lange Wimpern ganz außen stoßen dort an oder verschwinden darunter, und der Blick kann schwer wirken. Deshalb ist bei Schlupflidern der Schwung, also der Curl, oft wichtiger als die Länge. Ein stärker gebogener Schwung hebt die Wimpern über die Falte und macht sie sichtbar, ohne dass sie besonders lang sein müssen.

Bei hängenden Augenwinkeln geht es um die Richtung. Ein starkes Cat Eye setzt die meiste Länge genau dort, wo das Auge ohnehin nach unten läuft. Ein Squirrel nimmt die Länge außen wieder zurück und setzt den höchsten Punkt etwas früher. Das hebt den Blick.

In beiden Fällen schaut sich die Stylistin dein Auge bei geöffnetem Blick an, nicht nur liegend mit geschlossenen Augen. Erst dann sieht sie, wie viel vom Lid bleibt.

Warum ein Styling bei jeder Stylistin etwas anders aussieht

Wie weich ein Styling verläuft, hängt auch von der Erfahrung der Stylistin ab. Einsteigerinnen setzen meist eine Länge pro Zone, Fortgeschrittene zwei und Profis drei, zum Beispiel 13, 12 und 11 mm in einer Zone. Die Zahlen sind nur ein Beispiel. Welche Längen zu dir passen, hängt von deinen Naturwimpern ab.

Mehr Längen pro Zone ergeben fließendere Übergänge. Mit einer Länge pro Zone entstehen kleine Stufen, die man aus der Nähe sieht. Mit drei Längen verschwimmen die Grenzen, und der Verlauf wirkt wie gewachsen. Ein Cat Eye kann also bei einer Einsteigerin etwas grafischer ausfallen und bei einem Profi weicher, obwohl beide dasselbe Styling setzen.

Die Augenform ist ein guter Anfang, aber nicht die einzige Frage. Länge, Stärke und Schwung müssen zu deinen Naturwimpern passen, das beurteilt die Stylistin im Termin. Eine Extension, die zu lang oder zu schwer für die Naturwimper ist, belastet sie. Das Ergebnis hält dann schlechter.

So kommt dein Wunsch-Look beim Studio an

Die meisten Missverständnisse entstehen, weil Wörter verschieden verstanden werden. „Natürlich“ heißt für die eine Kundin kaum sichtbar und für die andere voll, aber ohne Glamour.

  • Zeig Fotos. Zwei, drei Inspirationsbilder sagen mehr als jede Beschreibung. Am besten Bilder von Augen, die deinen ähnlich sind.
  • Benenn das Styling und die Technik getrennt. Zum Beispiel „Squirrel in Hybrid“. So weiß die Stylistin, wo die Länge sitzen soll und wie voll es werden darf.
  • Sag, was du nicht willst. „Nicht zu lang außen“ oder „keine Lücken am Innenwinkel“ hilft oft mehr als ein Wunsch.
  • Nimm dir Zeit für die Beratung. Eine gute Stylistin schaut sich deine Naturwimpern an und sagt dir ehrlich, was hält.

Wenn du lieber deine eigenen Wimpern betonen willst, ist ein Wimpernlifting die Alternative ohne Extensions.

Bei Rötungen, Juckreiz oder Schwellungen nach einem Termin geh bitte zu einer Ärztin oder einem Arzt.

Wie das auf Glimpii funktioniert, steht im Kasten unten.

Häufige Fragen

Welches Wimpern-Styling passt zu runden Augen?
Oft ein Cat Eye oder Squirrel, weil die Länge außen das Auge optisch streckt. Viel Länge in der Mitte kann die Rundung zusätzlich betonen.
Welches Styling passt bei Schlupflidern?
Meist ein Styling mit Betonung in der Mitte (Dolly) oder ein sanftes Squirrel, dazu ein stärkerer Schwung. Sehr lange Wimpern ganz außen können unter der Lidfalte verschwinden oder schwer wirken. Die Stylistin prüft das bei geöffnetem Auge.
Kann ein Cat Eye natürlich aussehen?
Ja. Mit kleinen Längenunterschieden und Classic-Technik wirkt ein Cat Eye dezent. Je größer der Unterschied zwischen innen und außen, desto dramatischer.
Welche Länge hat ein Cat Eye?
Das hängt von deinen Naturwimpern ab, denn jede Extension muss zu der Wimper passen, auf der sie sitzt. Die Stylistin legt die Längen pro Zone fest.
Was ist der Unterschied zwischen Dolly und Cat Eye?
Beim Dolly sitzt die größte Länge in der Mitte und öffnet den Blick, beim Cat Eye außen und streckt das Auge.
Kann ich Styling und Technik kombinieren?
Ja. Jedes Styling geht in Classic, Hybrid oder Volumen.
Wie zeige ich der Stylistin meinen Wunsch-Look?
Mit Fotos, einer klaren Beschreibung des Stylings und im Beratungsgespräch.

Quellen

  • Eigene Glimpii-Mapping-Vorlagen (Natural, Dolly, Cat Eye, Squirrel, Eyeliner) und Lash-Akademie-Wissen.
  • Zum Abgleich mit dem Branchenkonsens gelesen, nicht übernommen: Übersichten zu Augenformen von Fachstudios und Schulen, darunter MON LIS (Schlupflider), Blossom Beauty und MINX.

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